Andong

 

Nach dem wir nun schon in Busan, Gyeongju und Daegu/ im Haeinsa Tempel waren, wollten wir schließlich die Stadt Andong besuchen. Denn hier sollte ein 10-tägiges Maskdance Festival stattfinden, was uns bereits in der Mongolei von einer Südkoreanerin wärmstens empfohlen wurde. Das Festival ist ein großes Folksfest in der ganzen Stadt und dem angrenzenden Ort Hahoe Village. Das Festival hat einen geschichtlichen Ursprung und vermittelt den Brauch Masken zu tragen, um den Schutz und Segen der Götter in vielerlei Hinsicht zu erhalten.

Bei dem Festival werden verschiedene Performances aus unterschiedlichen Kulturen gezeigt.

Dazu kommen Tanz- und Schauspielgruppen aus den Ländern, wie Indonesien, Taiwan, Tschechien, Japan, Lettland und vielen mehr und präsentieren ihre kulturelle Art die Masken zu tragen und in Szene zu setzen.

Auch können selbst Masken gebastelt oder sonstige traditionelle Basteltechniken, wie das Hanji ausprobiert werden. Tanzlehrgänge, verschiedenste Essens- und Verkaufsstände, Wettbewerbe, Ausstellungen und vieles mehr werden angeboten.

Für jeden ist etwas dabei und Jung und Alt haben hier ihren Spaß.

 

So genossen auch wir die Zeit auf dem riesigen Fest und feierten mit den Koreanern sowie den unzählig vielen Besuchern.

Am Freitag- und Samstagabend mündet das Festival in einer riesigen Party, bei der zu Techno, K-Pop, Elektro, HipHop und allem möglichen ausgelassen getanzt wird. Das ist einfach ein MUSS an diesen Tagen!

Auch findet am Samstag ein traditionelles Feuerwerk in Hahoe Village statt, bei dem es sich absolut lohnt dabei zu sein! Über einem Fluss sind Schnüre gespannt, an denen dann Stück für Stück Funken herunterfallen und wie ein sich ausbreitender Feuerregen aussehen. Ist der Feuerregen bis fast an das andere Ufer angekommen, werden von dort aus noch Reisigzweige angebrannt und in riesigen Ballen die Klippen heruntergeworfen. Es hat den Anschein wie ein Vulkanausbruch. Ein krönender Abschluss ist dann das Feuerwerk mit unzähligen Rakete, die den Himmel neben den aufsteigenden Papierlampions zum Strahlen bringen.

Aber seht lieber selbst – denn unsere Erlebnisse lassen sich nicht so gut in Worte fassen, wie ihr sie hier auf unserem YouTube-Kanal sehen könnt.

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