Magnetic Island

Magnetic Island – eine wunderschöne Insel, nur 8 km von Townsville entfernt und voll von tollen Spots und Koalas. Von einigen Australiern und Touristen bekamen wir den Tipp nach Magnetic Island zu fahren. Es soll freilebende Koalas geben, tolle Strände zum schwimmen, hervorragende Wanderwege und ebenso ein paar Schifffracks.

Es kam so wie es kommen musste, wir wollten uns selbst von der Schönheit der Insel überzeugen. Wir schliefen in der Nähe der Fährenstation in Townsville und fuhren früh gegen 6:30 Uhr los in die Stadt zur Fähre. Unser Auto parkten wir am Hafen für 6 AUD für den ganzen Tag und um 7:05 Uhr wollten wir die Fähre nehmen. Auf dem Parkplatz begegneten wir noch ein paar schrägen Vögeln und dann ging es auch schon los.

An dem Terminal für die Fähre entschieden wir uns ein Komboticket zu nehmen, was 36 AUD p. P. kostet. Damit konnten wir die 25 min mit der Fähre hin nach Magnetic Island fahren, den ganzen Tag dort mit dem Bus herum fahren und am späten Nachmittag wieder mit der Fähre zurück fahren. Die Fährenfahrt war so ruhig und absolut gar nicht wackelig, das waren wir gar nicht mehr aus Südostasien gewöhnt 😉 . Nach schnellen 25 min waren wir angekommen, bereit um die Insel zu erkunden.

Perfekt abgestimmt hielt am Hafen auch schon der Bus, welcher uns zum Startpunkt unserer Wanderung führte. Wir entschieden uns nach ein paar Empfehlungen den „The Forts Walk“ zu nehmen.

Er ist nur etwa 6 km lang, aber hat es durch die Hitze auch ganz schön in sich! Es ist nicht steil oder schlecht zu laufen, aber man schwitzt recht viel und braucht dementsprechend genug Wasser. Der Forts Walk zeigt einige Reste von Festungsanlagen und das Ziel des Walks ist ein Aussichtsturm, von welchem man einen guten Blick über die Gegend, die Strände und den Wald hat.

Es sieht einfach unbeschreiblich toll aus, einer Postkarte gleich. Doch um ehrlich zu sein waren wir nicht wegen der tollen Sicht hier, sondern eher weil wir gelesen haben auf diesem Weg kann man einige freilebende Koalas antreffen.

Wir liefen also gaaaanz laaaangsam den Weg entlang und versuchten ein Koala zu erhaschen. Das war gar nicht so einfach und um ehrlich zu sein, ohne die Hilfe anderer hätten wir niemals ein Koala entdeckt… . Im Gegenteil, wir sind sogar an einem vorbei gelaufen und haben ihn erst auf dem Rückweg entdeckt 😀 . Unser erstes Tier was wir sahen war ein Wallaby. Das sind grob gesagt die etwas kleineren Kängurus.

Dann sahen wir unseren ersten Koala. Er war soooo niedlich!

Er war noch etwas kleiner, saß in einer Astgabel und war noch ganz verschlafen. Wir versuchten die besten Fotos zu erhaschen und ihn nicht beim Schlafen zu stören. Dann ging es weiter und wir sahen unseren 2. Koala. Er war ebenso verschlafen und träumte in einer Astgabel vor sich hin.

Nachdem wir ein paar Fotos schossen registrierten wir, dass wir die ganze Zeit an einer riesigen Spinne vorbei liefen und wir echt Glück hatten und nicht direkt in ihrem Netz landeten.

Wir liefen dann weiter, auf zum Aussichtsturm. Es ging vorbei an ein paar wunderschönen Aussichten, toller Natur und beeindruckenden Pflanzen.

Oben angekommen hatten wir die perfekte Aussicht über einen wunderschönen Teil der Insel.

Wir genossen die Sicht, wichen einer kleinen Schlange aus und liefen dann wieder den Weg zurück.

Der Forts Walk ist nämlich kein Kreis, man läuft den gleichen Weg zurück wo man her kam. Tja, und auf unserem Rückweg registrierten wir, dass wir doch tatsächlich einen Koala übersehen hatten. Der war genau in Kopfhöhe, aber das Wallaby hatte uns genau an dieser Stelle abgelenkt. Der kleine süße Koala war so niedlich, er hat sich von uns gar nicht stören lassen.

Bis auf 1 m konnten wir an diesen kuscheligen Fratz heran. Wir schossen sogar ein Selfie ? .

Begeistert beendeten wir unseren Walk und beschlossen zum Horseshoe Bay zu fahren. Der Bus sammelte uns ein und wir waren in 10 min an der Küste.

Es war ein traumhafter Strand, eine noble Gegend und hervorragend zum Verweilen. Wir hatten uns glücklicherweise etwas Obst mitgebracht, denn die Preise waren hier recht hoch. Eine Kugel Eis kostete 5 AUD. Wir genossen unser Obst auf einer Bank direkt am Strand und beobachteten die Gegend.

Schwimmen konnten wir hier leider nicht gehen, denn es wurde eine giftige Qualle am Vortag gefunden und da darf das Wasser 24 Stunden nicht betreten werden. Im Schatten hatten wir aber dennoch eine kleine Abkühlung. Nach 2 bis 3 Stunden hier am Strand wollten wir noch etwas Zeit damit verbringen ein Schiffsfrack zu suchen. Wir fragten einen Bademeister wo wir denn hin müssten, um ein Frack zu finden und er meinte nach Geoffrey Bay.

Dort angekommen liefen wir den von ihm erklärten Weg entlang.

Doch anstatt eines Schifffracks fanden wir „nur“ überall Wallabys.

Sie überraschten uns hinter jedem Felsen und wir mussten nicht mal so ruhig sein. Es war absolut cool! Wir hätten niemals damit gerechnet so nah an einem Wallaby dran zu stehen.

Bis auf 2 m Nähe ließen sie uns heran ? .

Wir suchten noch etwas nach dem Frack, Philipp ließ seine Drohne fliegen, aber nichts dergleichen konnten wir entdecken. Wir nahmen schließlich den Bus zum Hafen auf Magnetic Island zurück, stiegen 15:00 Uhr in die Fähre ein und gingen glücklich und zufrieden zu unserem Camper zurück. Wir hätten auch länger auf Magnetic Island ausgehalten, aber 1 Tag ist eigentlich ausreichend. Wir wollten die Insel nicht zu spät verlassen, um nochmals den Laden Jey Car zu besuchen. Denn dort mussten wir uns ein Gerät kaufen, welches wir in den Zigarettenanzünder in unserem Auto stecken konnten, um damit unseren Laptop, Kameraakkus usw. laden zu können. Glücklicherweise hatten die auch ein Gerät für etwa 35 € und von da an hatten wir keine Probleme mehr mit dem Aufladen unserer Elektrogeräte ? .

 

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