Blue Mountains National Park

Nachdem wir das Stadtleben in Sydney genossen, wollten wir wieder etwas mehr Natur sehen und erkunden. Der Blue Mountains National Park liegt westlich von Sydney und ist ganz schnell mit dem Auto zu erreichen. Wir fuhren gegen Mittag in Sydney los, schliefen auf einem Campingplatz im Blue Mountain National Park und machten alles startklar für unsere Wanderungen am nächsten Tag.

Wir wollten 2 Touren durch den Blue Mountains National Park machen, standen dafür etwas zeitiger auf 😉 . Unser erster Weg sollte ein Loop um den Evans Lookout sein. Wir starteten unseren Weg so, dass der Lookout unsere letzte Etappe sein sollte, was auch perfekt so war. Am Anfang unserer Strecke liefen wir unzählige Stufen herunter, entlang an wunderschönen Pflanzen des Regenwaldes, über rutschige Stufen und tollen Gegenden.

Wir kamen schließlich an einem Wasserfall vorbei, konnten sogar hinter ihm durch gehen.

Unser Weg führte weiter, vorbei an tollen Steinformationen, Tälern, Bergen, Regenwald.

Wenn man es so niederschreibt, kommt die Schönheit gar nicht so rüber und auch Bilder wirken nicht ganz so beeindruckend wie die Realität. Doch wir geben unser Bestes euch mit auf unseren Weg zu nehmen, euch etwas Urlaubsgefühl zu vermitteln. Und das Beste ist, ihr müsst euch nicht mal anstrengen und den Weg absolvieren 😉 !

Wir liefen also weiter, mussten sogar durch eine Höhle kriechen – ich natürlich vorne weg … .

Es war so eine tolle Gegend, ständig hielten wir für Fotos an. Wir kamen vorbei an glasklaren Flüssen mit kleinen Süßwasserhummern drin.

Es ging ein paar Stufen herunter, dann ging es wieder ein paar Stufen herauf.

Wir kamen schließlich zu unserem 2. Wasserfall. Das Wasser traf unsere Haut wie Sprühregen und es war nach der Anstrengung eine perfekte Abkühlung! Unser Weg führte weiter, entlang an Farnen so hoch wie Bäume, über Flüsse, hin zu unserem 1. wunderschönen Lookout. Wir waren froh an dieser Aussicht anzukommen und eine kleine Verschnaufpause einlegen zu können.

Wir waren schon ganz schön K.O., der Weg war anstrengender als er aussah! Doch die Aussicht hat sich gelohnt, wir liefen motiviert weiter.

Uns erwartete schließlich der Evans Lookout, die Aussicht weshalb wir hier waren! Und es hatte sich gelohnt! Es war eine wunderschöne Gegend, ein tiefes Tal lag vor uns, umrandet von Steilklippen in einem schillernden Orangeton.

Wir genossen den Ausblick, durften aber nicht zu lange bummeln. Denn auf uns wartete ja noch ein Walk 😉 . Wir brauchten etwa 4 Stunden für diesen 1. Loop, machten aber unendlich viele Fotostopps! Den Track können wir auf jeden Fall empfehlen und wer nicht so viel Zeit hat kann vom Parkplatz auf direktem Weg zum Evans Lookout, was etwa 10 Minuten one way sind und die 10 Minuten wieder zurück gehen. Der Ausblick lohnt sich wirklich!

Unser 2. Walk ging zu den Wentworth Falls. Wir nahmen ein gutes Mittagessen ein, fuhren etwa 30 Minuten zum nächsten Parkplatz und machten uns auf die Spur. Wir liefen zu dem Startpunkt zu den Wentworth Falls. Direkt dort hatten wir bereits eine wunderschöne Sicht in das Tal.

Unser Weg war gar nicht so lang, da kamen wir schon an den Beginn des Wasserfalls.

Bereits hier waren wir beeindruckt, der Blick und das Wasserspiel gefielen uns! Doch wir bekamen den Tipp doch unbedingt zu dem Fuße des Wasserfalls zu laufen, das sei der Hammer! Ok, gesagt getan. Wir liefen an der Steilklippe entlang, den Wasserfall hinunter.

Die Stufen waren recht steil, der Weg einmalig! Und das ist wirklich keineswegs übertrieben! Wir waren so froh, dass wir ein Geländer hatten! Ohne dem hätten wir wahrscheinlich nicht den Weg hier runter genommen. Wir kamen schließlich nach 187 Höhenmetern am Fuße des Wasserfalls an.

WOW! Es war einfach nur WOW! Uns erwartete nicht nur 1 Wasserfall, es erwarteten uns viele kleine Wasserfälle. Der Verlauf des Wassers sah so schön aus, wie eine Märchenkulisse.

Am Fuße des Wassers waren mehrere Pools vorzufinden, manche Gäste nahmen sogar ein Bad. Wir genossen einfach nur die Sicht, hätten diesen Wasserlauf nicht erwartet!

Doch nach dem Vergnügen wartete noch etwas Arbeit auf uns. Wir mussten die ganzen Stufen wieder hoch, wollten hier unten ja nicht übernachten. Wir machten uns auf den Weg, die Stufen ließen wir schneller als gedacht hinter uns 😉 . Wir liefen noch einen kleinen Umweg durch den Park, um noch mehr tolle Aussichten und Wege zu genießen.

Der Weg hat sich gelohnt, wir fanden sogar eine kleine Felsspalte in die wir rein konnten, zur Not könnte dies unser Nachtlager sein 😉 … .

Doch wir liefen weiter, vorbei an einem weiteren Lookout und schließlich zurück zum Camper.

Geschafft, glücklich und doch auch motiviert für die Weiterfahrt setzten wir uns ins Auto, wir wollten noch ein bisschen Strecke zu unserem nächsten Ziel machen.

 

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