Wilson Promotory National Park

Der Wilson Promotory National Park soll laut einigen Stimmen die schönste Gegend rund um Melbourne sein. Es ist ein kostenlos zugänglicher Nationalpark südöstlich von Melbourne und Erholungsgebiet für jung und alt.

Wir überlegten uns auf den höchsten Berg des Nationalparks zu laufen, um einen schönen Ausblick über die Gegend zu erhalten. Der Marsch heißt wieder Summit Walk und soll den schönsten Ausblick im Park bieten. Der Aufmarsch ist mit 1 Stunde ausgeschrieben, wir absolvierten ihn in 45 min. Der Weg zur Spitze war nichts besonderes, kein großes Abenteuer, keine besondere Natur, schön aber nicht Besonders. Nach einem Schotterweg kamen wir an eine Treppe, welche uns die letzten Stufen zur Spitze ebnete. Oben angekommen krochen wir durch ein paar Büsche um an die Aussicht zu gelangen. Was uns hier erwartete, haute uns vom Hocker! Und das nicht nur sprichwörtlich! Es wehte so ein starker Wind, dass wir uns kaum halten konnten!

Wir versuchten echt alles um halbwegs stehen zu können, aber uns zerrte es regelmäßig die Beine weg! Zu nah an den Klippenrand getrauten wir uns gar nicht, wer weis ob der Wind nicht doch auch mal dreht … . Trotz Windjacke wurde uns kalt, ich hatte sogar meine Handschuhe und dicke Mütze mit 😀 . Obwohl uns kalt war hatten wir hier oben so viel Spaß im Wind, dass wir sogar eine halbe Stunde verweilten.

Dann überlegten wir uns vielleicht auch mal den Rest der Spitze zu erkunden und schauten mal auf die andere Seite. Hier war es dank einiger Büsche und Bäume windstill, wir konnten sogar etwas klettern 😉 .

Wir hatten wirklich wundervolle Ausblicke von hier oben, das machte den doch recht tristen Aufstieg wieder weg! Als es uns doch zu kalt wurde machten wir uns wieder auf den Rückweg, dieser war ja nun schnell getan, es ging komplett bergab.

Am Auto angekommen entschieden wir uns einen 2. Weg anzutreten, dafür müssen wir auch nur 10 Minuten mit dem Auto fahren. Wir wollten an der Küste entlang zu einem sehr schönen Strand laufen. Doch am Parkplatz angekommen bemerkten wir, dass wir schon zu weit gefahren sind, wir waren bereits am Strand und konnten uns den Weg an der Küste entlang sparen 😀 . Ok, auch nicht schlecht, 1 Stunde Wanderweg gespart. Wir liefen zum Strand, aber ein Strand bei kalten Temperaturen ist eben doch etwas anderes. Es war schon sehr schön hier, aber ohne die Füße ins Wasser halten und ohne Bikini verweilt man eben nicht so lange am Strand. Dennoch kletterten wir etwas auf die umliegenden Steine, beobachteten die Möwen und genossen die Natur.

Wir liefen schließlich zurück zum Auto, waren gar nicht so motiviert wie sonst die Tage. Vielleicht lag es aber auch daran, dass es nun Abschied nehmen hieß. Es war unser letzter Tag mit Theo, wir alle waren etwas traurig nun getrennte Wege gehen zu müssen. Aber man soll nun mal aufhören wenn es am schönsten ist und so fuhr er nach Melbourne und wir in Richtung Great Ocean Road. Eins steht fest, wir werden uns in Europa wieder treffen!

 

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