Mt. Taranaki

Nachdem wir beim Tongariro Alpine Crossing Blut geleckt haben, wollten wir noch mehr Vulkane sehen. Und hier ist er, der Vulkan aller Vulkane, der Mount Taranaki.

Der Vulkan ist perfekt! Er ist perfekt spitzkegelig und um ihn herum ist ein perfekter Kreis der Vegetation geformt.

Die Fotos und Videos von diesem Vulkan sind immer gigantisch und wir waren verrückt danach diesen Vulkan mit unseren eigenen Augen zu sehen.

So fuhren wir also in den Westen der Nordinsel Neuseelands, immer dem Spitzkegel entgegen. Wir übernachteten am Fuße eines Wanderweges, welcher zum Lookout with the Pond führen sollte. Philipp wollte von diesem einzigartigen Vulkan ein Spiegelbild schießen und dafür ist dieser Platz mit dem kleinen See perfekt. Den Vulkan selber kann man auch besteigen, aber dann sieht man ihn ja gar nicht mehr in seiner Umgebung. Deshalb bevorzugten wir wo anders hoch zu steigen, um den Kegel in seiner Perfektion sehen zu können.

Philipp war ganz verrückt und startete die Wanderung um 3:00 Uhr in der Nacht. 2 Stunden 30 Minuten sollte der Weg durch den Wald bis zu der Hütte nahe dem See dauern. Er ließ die Strecke in 1 Stunde 45 Minuten hinter sich und voller Adrenalin von der tollen Aussicht versuchte er alles um die besten Fotos zu erhaschen. Fotos mit Sternen, Fotos mit Lichteffekten, mit Gras, ohne Gras, mit See, ohne See, alles wurde ausprobiert.

Ich hingegen schlummerte in der Zeit noch und begann meine Wanderung gegen 7:00 Uhr. Bei mir war es schon hell und ich ließ die Strecke in 2 Stunden hinter mir. Freudestrahlend erreichte ich Philipp, er hatte mittlerweile schon gefühlt 1000 Fotos geschossen.

Wir genossen die Aussicht auf den Vulkan gemeinsam, wir waren einfach nur buff von seiner Ausstrahlung, seiner gewaltigen Wirkung auf uns. Wir schossen noch ein paar Bilder, machten Drohnenaufnahmen, quatschten mit den anderen 4 fotolustigen Besuchern und wollten gar nicht mehr herabsteigen.

Immer wieder wollten wir einen neuen Blickwinkel ausprobieren und immer wieder gefielen uns die Bilder.

Doch schließlich gegen 12:30 Uhr packten wir unsere Sachen und liefen den Weg wieder herunter. Wir liefen vorbei an der Hut, passierten ein paar Brücken und liefen schließlich durch den Wald. Es war wunderschön! Unten am Auto angekommen registrierte Philipp, dass er sage und schreibe 10 Stunden mit dem Vulkan verbracht hat und sich immer noch nicht satt gesehen hat. Irgendwie wirkt der Mount Taranaki anziehend!

Wir verabschiedeten uns von unseren neuen Bekannten und fuhren in die Stadt Newplymouth. Hier schlossen sich ein paar organisatorische Dinge an. Gegen späten Nachmittag schossen wir nochmal ein Foto vom Mount Taranaki während er in einer Decke von Wolken eingehüllt war. Es war wirklich einfach nur magisch! Es wurde schnell dunkel und wir verließen die Stadt in Richtung den 3 Sisters, 3 aus dem Wasser ragenden Steinen. Hier schliefen wir auch und am nächsten Tag setzte sich unsere Reise fort.

 

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