Queenstown

Wir erwachten mit einem wunderschönen Blick auf die Stadt Queenstown, weit oben in den Bergen. Unser Camper stand gefährlich nahe am Abgrund, dafür hatten wir die beste Sicht über den Ort. Es gab ein leckeres Pancake-Frühstück, der beste Start in den Tag!

Danach fuhren wir in den Ort, heute stand hier ein kleiner Walk an, sodass wir einen wunderschönen Blick über Queenstown erhalten konnten. Queenstown liegt übrigens am Waikatipu Lake und hat enorm viele Aktivitäten zu bieten.

Von Wassersport über Skifahren, Wandern oder Kultur ist hier für jeden etwas dabei.

Wir fuhren also zu dem Startpunkt der Queenstown Hill Wanderung und begaben uns auf den Weg. Vor uns lag ein 2 stündiger Weg, erst bergauf und dann wieder zurück bergab. Es ging zunächst durch den Douglas Fire Forest. Es ist ein dicht bewachsene Wald mit vielen, wirklich sehr vielen Fliegenpilzen!

Ganz besonders süß sind auch die sogenannten Carin Stacks. Das sind übereinander gestapelte kleine Steine und jeder kann hier sein eigenes Werk aufbauen. Ebenso gibt es hier ein paar Bäume an die winzige Türchen angebracht wurden, es sieht aus als ob es die Wohnungen der Waldbewohner wären 😉.

Weiter geht’s durch den Wald und am Ende kamen wir an eine weitläufige Grünfläche mit dem Basket of Dreams, dem Korb der Träume.

Von hier aus hatten wir eine wunderbare Sicht über die Stadt, den See, den Flughafen und die Berge. Doch wir liefen noch ein paar Meter weiter nach oben, von dort aus sah es sogar noch schöner aus!

Wir verweilten etwas und liefen schließlich zurück, einen etwas anderen Weg, aber wieder durch den Wald und schließlich führten die Wege auch wieder zusammen. Nach etwa 2 Stunden waren wir zurück am Auto, wir hatten Glück, denn es fing gerade an zu regnen. Wirklich viel mehr machten wir an diesem Tag nicht, außer einkaufen, Wasser auffüllen, Wasser ablassen, Organisatorisches und duschen. Geschlafen haben wir wieder auf unserem genialen Campingplatz in den Bergen, also mussten wir die 20 Minute wieder in Richtung Wanaka einschlagen, aber für diese Aussicht hat sich jede Minute gelohnt!

Am nächsten Morgen wachten wir wieder mit einer perfekten Aussicht auf, wir waren beeindruckt! Dann ging es wieder zurück in Richtung Queenstown und weiter noch in Richtung Glenorchy. Der Weg nach Glenorchy ist 68 km lang, dauert etwa 40 min und ist eine beliebte Fotostrecke.

Es gibt viele tolle Ecken an denen man halten, die Aussicht genießen oder Fotos schießen kann.

Wir genossen den Weg natürlich auch in vollen Zügen, brauchten sogar etwas länger als 40 min 😉 .

Angekommen in dem winzigen Ort Glenorchy stellten wir unser Auto ebenso wie alle Touristen am Ende des Sees Wakatipu ab und erkundeten die Gegend zu Fuß weiter.

Es war eine tolle ruhige Gegend, der komplette Gegensatz zu den Trubel in Queenstown, obwohl hier auch viele viele Touristen waren. Uns führte ein kleiner Steg auf das Wasser hinauf, die Weite der Landschaft war atemberaubend!

Wir setzten uns noch etwas auf einem Baum nieder und genossen die Sicht.

Dann entdeckten wir noch eine kleine Landzunge welche ins Wasser ragte, auch diese war idyllisch!

Doch man soll den Tag nicht vor dem Abend loben, bei uns standen heute nicht nur schöne Dinge auf dem Plan. Ich hatte wieder einmal eine Sitzung beim Zahnarzt, meine 2. Sitzung der Wurzelbehandlung stand an. So fuhren wir also nach Queenstown zurück, jetzt schafften wir es auch in 40 min 😉 . Die Behandlung verlief recht gut, nur teuer war sie! Philipp holte sich in der Zeit etwas zu essen, denn hier soll es den leckersten Burger überhaupt geben. Natürlich konnten wir das nicht auslassen, oder besser gesagt Philipp. Er stand etwa 20 min an um seine Bestellung bei Fergburger abzugeben und musste nochmal 20 min warten bis sein Special Meal zubereitet war.

Rücksichtsvoller Weise hat er auch noch nicht angefangen bis ich beim Zahnarzt fertig war, er hätte gern mit mir geteilt. Da ich aber keine Lust auf Schmerzen und nochmal Zähneputzen hatte, verzichtete ich leider, ließ mir den Geschmack genau beschreiben. Es soll ein ausgesprochen leckerer Burger gewesen sein. Es war ein Double Fergburger mit Cedar und Blauschimmelkäse. Preislich lag er bei 15 NZD und der Burger war echt groß! Also für einen richtigen Burger und nicht von Fastfoodketten ein guter Preis! Philipp genoss seinen Burger, wurde satt und der Abend war gerettet 😉 . Danach schliefen wir an einem Campingplatz am See, der erste freie Platz nach Queenstown in Richtung Fiordland.

Auch dieser Platz war wunderschön! Der See hatte solche starken Wellen, dass es wie am Meer klang. Und als ob das noch nicht schön genug wäre, hatten wir auch noch eine sternenklare Nacht. Also machte sich Philipp mit seiner Kamera nochmal raus in die Kälte und versuchte die Milchstraße einzufangen. Und die Arbeit und das Frieren machte sich bezahlt! Es war sein 1. Milchstraßenfoto und es war wunderschön! Perfekt getroffen, es sah wunderbar aus. Er verbrachte eine halbe Ewigkeit draußen, bis er zufrieden war und vor Kälte seine Finger kaum noch bewegen konnte.

Danach wurde sich warmgekuschelt und schnell geschlafen. Unsere Zeit in Queenstown war schon vorbei, am nächsten Morgen sollte unser Weg weiterführen.

 

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