Rotorua & Taupo

Die heiße Gegend Neuseelands liegt nirgendwo anders als zwischen Rotorua und Taupo. Hier spucken Geysire, sprudeln Schlammbecken, dampft der Boden und verkleidet Schwefel die Erde. Es fühlt sich an, als ob die ganze Erde ein einziger Kochtopf wäre. Denn diese Gegend ist vulkanisch aktiv und dies merkten wir extrem!

Wir machten kurz vor Rotorua nochmal beim Crater Lake Lookout Halt und bemerkten bereits hier den tollen Duft von Schwefel 😉 .

Die Gesteine waren in verschiedensten Farben gefärbt und der See unter uns brodelte. Wir fuhren dann weiter in den Ort Rotorua und suchten uns einen freien Campingplatz. Da es noch nicht so spät war, gönnten wir uns noch ein heißes kostenloses Fußbad im Kuirau Park, dem Stadtpark von Rotorua. Hier im Ort gibt es ein heißes Thermalbad mit Wasser aus den Schwefelquellen. Dies soll sehr gut für den Körper sein. Wer aber nicht komplett darin baden möchte, kann eben hier im Park ein Fußbad nehmen.

Am nächsten Morgen starteten wir früh, denn wir wollten zu dem berühmten Wai-O-Tapo. Hier sollte uns der berühmte Champagne Pool als erstes erwarten. Pünktlich zur Öffnung der Gebietes standen wir 8:30 Uhr an den Pforten. Wir waren noch fast die einzigen. Wir bestaunten den Campagnepool, welcher ununterbrochen vor sich hin dampft.

Danach liefen wir eine Runde um die dampfende und brodelnde Gegend. Wirklich überall steht man soll auf den Wegen bleiben, denn das Wasser ist mitunter so heiß, dass man sich darin verbrennen würde. Auf unserem Weg kam folglich das Devil´s Bath und Devil´s Home.

Die Farbe des Wassers ist so abnormal grün! Das sieht so verrückt aus! Es ist schon der Wahnsinn was die Natur so alles formen und färben kann. Vorbei ging es weiterhin an blubbernden und brodelnden Schlammbecken und dampfenden Erdlöchern.

Schließlich hatten wir noch eine tolle Draufsicht auf den Champagne Pool.

Doch dann mussten wir uns etwas beeilen, denn täglich bricht der Lady Gnox Geysir hier um 10:20 Uhr aus. Das ganze passiert natürlich nicht zufällig immer um die gleiche Zeit, hier wird mit abbaubarer Seife nachgeholfen. Wir sahen noch das Ende des Sprudelns, denn wir waren etwas spät dran.

Aber es war immer noch beeindruckend.

Danach ging es noch zu einer Aussichtsplattform mit sprudelndem Schlamm.

Anschließend führte uns unser Weg weiter in den Süden, nach Taupo. Auf dem Weg machten wir Halt an den Huka Falls, welche pro Sekunde 220.000 l Wasser fließen lassen.

Auch machten wir Halt an der Honigverkaufsstelle Huka Honey Hive.

In Taupo gingen wir dann dumpen und nochmal an den Strand. Hier gibt es ebenso ein paar heiße Quellen und ich gönnte mit ein angenehmes Fußbad 😊 .

Nahe der Stadt gibt es einen freien Campingplatz, welcher uns genug Platz für die Nacht bot. Am nächsten Morgen standen für uns die Wairakei Terraces auf dem Plan.

Dies sind Kalksteinterrassen mit strahlend blauem Wasser. Hierfür gibt es auch immer Gutscheine auf Bookme, das lohnt sich auf jeden Fall.

Aber so besonders waren die Terrassen nicht und das angepriesene Maoridorf im Hintergrund ist auch nichts weiter außer ein paar nachgebaute Holzhäuser im Maori Style.

Für 7,5 NZD mit Bookme Gutschein war es ok, aber wer nicht so viel Zeit hier hat kann das getrost weg lassen 😉 .

Wir verließen also die Stadt und nahmen Fährte zu unserem nächsten Abenteuer auf, dem Tongario Crossing.

 

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