Baños

Baños ist das Aktivitätszentrum von Ecuador. Von hier aus starten Touren, hier kann man Bungeejumping, Klettern, Kayak und andere sportliche Aktivitäten angehen, es gibt Wasserfälle und vieles andere zu bestaunen. Für uns stand hier ein großes Ziel auf der Liste: der Wasserfall Pailón del Diablo. Wir übernachteten in einem Hostel in der Stadtmitte und hatten so die beste Ausgangslage zur Stadterkundung. Wir schauten uns an unserem Ankunftstag noch ein bisschen die Stadt an. Die Kirche bildet das Zentrum der Stadt.

Nachdem wir diese gesehen hatten, liefen wir durch den großen Lebensmittelmarkt nahe der Kirche, das Barviertel und aßen etwas zum Abendbrot.

Am nächsten Tag fuhren wir für 50 Cent mit dem öffentlichen Bus zum Wasserfall. Auf unserem Weg lagen ein paar Dörfer, kleinere Wasserfälle und andere kleine sehenswerte Dinge. Der letzte Stopp war der Diablo Wasserfall. Hier im Ort gibt es 2 Zugänge zum Wasserfall, jeder kostet 2 USD p.P. . Wir versuchten uns erst an dem unteren Zugang. Hier erklimmt man den Wasserfall von unten. Auf unserem Weg hatten wir bereits eine tolle Sicht in das Tal, in welches der Wasserfall mündet.

Das Besondere hier ist, dass überall am Wasserfall Treppen vorbei führen. Bis fast hoch zur Spitze klettert man durch kleinere Gänge, über Treppen und lässt sich das Wasser ins Gesicht spritzen.

Es war wirklich ziiiemlich cool!

Von einer Hängebrücke aus hatten wir noch eine gute Sicht auf den Wasserfall von unten.

Doch noch mehr reizten uns jetzt die Hängebrücken über dem Wasserfall. Hierfür mussten wir zu dem 2. Eingang. Ein langer Weg führte uns zu den Hängebrücken, es war atemberaubend!

Dieser Blick hat sich doch noch mehr gelohnt, als der von unten. Aber der von unten war etwas abenteuerlicher. Beides hat sich auf jeden Fall gelohnt, die Treppen am Wasserfall machen es einfach einmalig!

Wir aßen im Ort noch traditionell Almuerzo (Mittagessen bestehend aus Suppe, Hauptgang und Fruchtsaft) und fuhren dann zurück in die Stadt.

In der Stadt warteten ein paar Shops mit traditionellen Sachen auf uns. Wir schauten auf den traditionellen Markt neben dem Supermarkt, die einzelnen Läden im Stadtzentrum und die Buden an der Kirche (diese braucht man aber nicht besuchen). Natürlich kauften wir Schmuck, einen Poncho und noch viel viel mehr. Es gibt wirklich viele handgemachte tolle Dinge zu super Preisen. Und das absolute Highlight war an diesem Tag etwas kulinarisches. Es gab das das Nationalgericht von Ecuador, Meerschweinchen.

Es schmeckt ganz gut, ist aber doch gewöhnungsbedürftig. Es sieht nämlich etwas aus wie eine Ratte am Spieß. Die Haut kann nicht mit gegessen werden, da sie ledrig ist, aber der Rest ist sehr lecker. Es hat einen Eigengeschmack, die einen meinen etwas wie Ente, die anderen wie Wild, aber es schmeckt schlussendlich doch ganz eigen.

Nach dem Festmahl wurde noch etwas geshoppt, eine Shisha geraucht und der Abend klang gemütlich aus.

 

Am nächsten Tag wollten wir etwas relaxen. Baños ist auch bekannt für seine Thermalquellen und so entschlossen wir uns in die Termas de la Virgin zu gehen. Dies ist eine Thermalquelle direkt am Wasserfall. Die  Becken waren so schön warm, das wärmste war sogar 60 Grad. Abwechselnd verschwanden wir im warmen Becken, kalten Becken, wieder im warmen usw. . Natürlich war hier auch Badekappenpflicht 😉 .

Nach einer langen Relaxphase verliesen wir das Bad wieder. Entspannt und fröhlich ging es zurück zur Unterkunft. Auf unserem Weg passierten wir Zuckerrohrsaftstände und Bäckereien. Verhungern muss hier wirklich keiner 😉 .

Vivien, Basti und Philipp entschieden sich noch eine Wanderung auf einen Berg zum Monumento a la Virgin zu unternehmen, um eine tolle Aussicht über die Stadt und den umliegenden Vulkan zu erhaschen. Leider war es etwas wolkig und die Sicht war etwas eingeschränkt. Aber dennoch sollte es wunderschön gewesen sein 🙂 .

Am Abend wurden unsere Sachen gepackt und wir reisten auch schon weiter. Wir starteten mit dem Nachtbus, um nach Guayaquil zu fahren.

 

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