Arequipa

Arequipa ist die 2. größte Stadt Perus. Sie wird aufgrund ihrer vielen weißen Gebäude aus dem Vulkanstein Sillar auch „Die weiße Stadt“ genannt.

Arequipa hat einfach Charme und zieht täglich unzählig viele Besucher in ihren Bann. Auch die UNESCO hat die Schönheit der Stadt erkannt und den historischen Kern zum Weltkulturerbe ernannt. In Arequipa herrscht ein angenehmes warmes Klima, die Umgebung bietet viele Abenteuer, wie den Colca Canyon oder 3 umliegende Vulkane und gute Shoppingmöglichkeiten. Uns hat die Stadt wirklich sehr sehr gut gefallen und wir würden sie auf jeden Fall nochmal besuchen! 

Wir kamen früh am Busbahnhof Terreske an und fuhren für 8 Soles zum Plaza de Armas.

Hier suchten wir ein günstiges Hostel und wurden mit dem Happy Dreams Hostel sehr schnell fündig. Von hier aus hatten wir nur 5 Minuten zu Fuß, um zum Plaza de Armas zu gelangen und damit eine optimale Lage.

Arequipa lud uns zum Verweilen ein. Wir besuchten zu aller erst eine free walking tour. Hierbei entdeckten wir ein paar schöne Ecken, die wir sonst wohl übersehen hätten. Definitiv hätten wir den Unterschied zwischen Lama, Alpaca, Vicuña und Guanaco niemals alleine erkannt und auch die ganzen kleinen schönen Gassen hätten wir nicht gefunden.

Unsere Tour begann in einem Café in dem Schokolade und Bier selbst hergestellt wird. Nach unserer Tour gönnten wir uns hier auch eine heiße Schokolade, einen Kuchen und ein paar Testbiere. Wir waren überwältigt! Die Schokolade war der Hammer! Wir haben echt den Unterschied zu einem normalen Kakao geschmeckt und wünschten uns das jetzt jeden Tag! Es war so lecker.

Hier kann man auch an einem Kurs teilnehmen, um mehr über die Geschichte der Schokolade zu lernen und anschließend Schokolade selbst herstellen. Auch ein Bierkurs ist möglich. Das Café heißt übrigens Chaqchao (www.chaqchao-chocolates.com).

Nach unserem Schokoladenexkurs schlenderten wir noch am Abend über den Plaza de Armas. Mit der Beleuchtung sieht die Basilika Catedral so wunderschön aus!

Sie enstammt dem 16. Jhr. und wurde im klassizistischen Stil erbaut. Die vielen kleinen Verzierungen sehen am Abend bei dem Licht so bezaubernd aus! Philipp und Basti entschlossen sich am Abend noch auf einer Rooftop Bar mit gleichnamigen Namen ein Bier zu genießen. Der Ausblick war genial und die Preise ebenso 😉 . 1 Bier kostete gerade mal 8 Soles und das bei so einem tollen Ambiente.

Am nächsten Morgen schlenderten wir wieder über den Plaza de Armaz und wurden Zeuge der Verehrung der Marke VW.

Hier in Peru vergöttern viele das Kultauto VW Käfer. Die stolzen Besitzer haben zum Jahrestag von VW rund um dem Plaza ihre VWs ausgestellt und für Fotos freigegeben. Das war ein Andrang!

Unser Weg führte weiter zu einem der Highlights von Arequipa, dem Kloster Santa Catalina. Man kann das Kloster als eine Stadt in einer Stadt beschreiben, denn die Anlage ist riesig! Für 40 Soles erlangt man Zutritt zu dem 1579 gegründeten Kloster.

Es besteht komplett aus dem Sillar Vulkanstein und gilt als eines der wichtigsten architektonischen und kulturellen Monumente Lateinamerikas. Die Nonnen lebten hier einst in völliger Abgeschiedenheit zur Außenwelt, einzig ein Gitterfenster diente zur Kommunikation. Heute leben in einem abgetrennten Bereich immer noch Nonnen, mit aber wesentlich mehr Freiheiten.

Die Farben des Klosters stachen uns besonders ins Auge. Diese sind noch original aus den Glanzzeiten des Klosters, als es noch völlig in Betrieb war. Natürlich wird hier und da mit Naturfarben nachgebessert.

Wir sahen ein paar Schlafstuben, Küchenzimmer, Gebetsräume und vieles mehr. Uns führten ein paar wundervolle Gassen durch das Kloster.

Auch fanden wir hier einen tollen Aussichtspunkt über die Stadt sowie eine riesige Kirche in der Klosteranlage.

Wir verbrachten 2,5 Stunden hier drinnen und hätten auch problemlos noch länger verweilen können. Nach dem Rundgang hatten wir uns eine Stärkung verdient und suchten den nahegelegenen Markt auf.

Hier gönnten wir uns ein paar Leckereien, lernten wieder etwas mehr von der peruanischen Küche kennen.

Also Abschluss für den heutigen Tag wollten wir ab 17:00 Uhr dem Orgelspiel in der Basilika Catedral auf dem Plaza de Armas beisitzen.

Es klang bezaubernd! Die Basilika an sich ist auch einfach so toll, wirklich jede noch so kleine Ecke ist perfekt ausgestaltet und verziert. Nichts ist renovierungsbedürftig oder sieht aus wie unfertig.

Auch wollten wir gern auf die Türme der Basilika gehen, doch leider waren die ab 16:00 Uhr geschlossen. Nur einen kurzen Blick konnten wir wagen.

Ansonsten mussten wir uns mit den bereits gehabten Aussichten zufrieden geben, was aber auch nicht so schlimm war 😉 .

Am Abend noch packten wir unsere Sachen, es sollte weiter gehen, eine kleine Wanderung stand auf dem Plan. Wir wollten uns den Colca Canyon anschauen und so nahmen wir den Nachtbus nach Cabanaconde. 

 

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