Penang / Georgetown

Penang, die Insel an der Westküste Malaysias, welche besonders durch die Stadt Georgetown bekannt ist. Die Insel bietet Touristen viele Möglichkeiten Spaß zu haben, sich weiter zu bilden, baden zu gehen, und vieles mehr. Geschichtlich sehr bedeutend, spielte Penang nicht nur für die Britten, sondern auch für die Japaner eine bedeutende Rolle. Penang ist via einer 20 km langen Brücke und einer etwas kürzeren mit dem Festland verbunden.

Am Hafen von Georgetown legen viele Fähren an und auch mit dem Flugzeug oder Zug erreicht man diese Insel.

Auf Penang waren wir 4 Nächte, wodurch wir nicht nur die wunderschöne Stadt Georgetown, sondern auch den Rest der Insel erkunden konnten. Wir übernachteten in der Straße Lorong Stewart, was eine wunderbare Lage ist, um die Stadt zu erkunden und gleich um die Ecke in schöne Cafés und Restaurants zu gehen.

In diesem Viertel tummeln sich auch die meisten Hostels.

An unserem Anreisetag erkundeten wir etwas den Hafen und die Meeresfront Esplanade, an welcher sich das Fort Cornwallis befindet. Die Gebäude in diesem Viertel erinnern besonders stark an die Kolonialzeit und die einstige Besetzung durch die Britten.

Am nächsten Morgen entschieden wir uns dann erst einmal etwas die Insel mit dem Roller zu erkunden. So fuhren wir auf dem Highway entlang ganz in den Süden der Insel, wo sich das Kriegsmuseum befindet. Für zusammen etwa 15 € konnten wir die Kriegsgeschichte von dem einst britisch regierten Malaysia gegen die Japaner im WK II nachvollziehen. Auf dem Batu Maung Hill befindet sich das 1930 von britischen Ingenieuren erbaute Penang Fort, welches jetzt zum Museum umfunktioniert wurde. Von hier aus sollten einst die Angriffe von Feinden aus dem besetzten Malakka abgewehrt werden. Heute können hier die Tunnel unter der Erde bestiegen werden, welche glücklicherweise schon Lüftungssysteme hatten.


Ebenso sind Schlafquartiere der Soldaten, Aussichtstürme, Luftabwehrstützpunkte, medizinische Versorgungsstellen und Kochräume zu besichtigen. Das Museum ist auf jeden Fall einen Besuch wert und wir verbrachten sogar 4,5 h hier… .

Danach fuhren wir mit dem Roller wieder auf dem Highway zurück und bogen auf halber Strecke zu dem Kek Lok Si Tempel ab.

Dies ist der größte buddhistische Tempel in Südostasien, welcher 1890 begonnen wurde zu bauen und jährlich erweitert wird.

Die beiden Aushängeschilder des Tempels sind eine 30,2 m hohe Bronzestatue Kuan Yin und eine 7-rangige Pagode der 10.000 Buddhas.


Nicht nur die Gebäude, auch die Gärten zwischen den Gebäuden sind ein Augenschmaus.

Ein Besonderes Highlight soll der Besuch der Pagode zum Chinesischen Neujahr sein, denn dann erstrahlt die Tempelanlage im Glanz von 200.000 Lichtern.

Nach dem Tempelbesuch wollten wir eigentlich noch auf den höchsten Punkt der Insel, den Penang Hill, aber der Aufstieg ist zur Zeit aufgrund von Erdrutschen nicht möglich. Hier hat es leider zu viel geregnet und Landmassen rutschten ab.
Also fuhren wir wieder zurück zum Hostel und gingen schön lecker indisch im Kapitan Restaurant essen. Ein Himmel auf Erden!!!

Unser 3. Tag in Georgetown führte durch die sehr bekannte Streetart der Stadt.

Und wieder war es die Kunst, die uns verzauberte.

Genauso wie im 3D-Museum auf Langkawi machten wir zahlreiche Bilder und schlenderten durch die Gassen, entlang der Schönheit der Gemälde.

Um auch die gleichen Eindrücke zu bekommen wie wir, könnt ihr hier bald unser Video über die Stadt auf YouTube anschauen.

An unserem letzten vollen Tag auf Penang waren wir wieder mit dem Roller unterwegs. Wir fuhren an der Südküste entlang, um zum Turtle Beach und zum Monkey Beach zu gelangen. Am Informationspunkt zum Penang National Park muss der Roller abgestellt werden. Dann registriert man sich, dass man das Gebiet des Nationalparks betritt. Beim Verlassen des Gebietes muss man sich wieder austragen, sonst starten Suchtrupps die Suche nach den Vermissten. Zu den beiden Stränden kann man nun durch den Wald, besser gesagt Jungel laufen, oder mit dem Boot fahren. Wir entschieden uns etwa 1, h durch die grüne Gegend zu laufen, um am Turtle Beach anzukommen.

Dort kann man aufgrund von Quallen leider nicht schwimmen gehen. Dafür gibt es hier aber süße kleine und große Schildkröten zu beobachten.

Was uns nur leider enttäuschte war, dass die Schildkröten nur in blauen großen Boxen schwammen und nicht in ihrem natürlichen Lebensraum oder in einem dem nahe kommenden Gehege leben können. Wir dachten eigentlich wir können Schildkröten im Freien beobachten. Aber das war nicht der Fall. Wir bekamen nur sogenannte „Ausstellungsstücke“ zu Gesicht. Aber wenn man zur richtigen Zeit hier ist, kann man kleine Schildis beim Schlüpfen und in das Meer wandern beobachten. Denn am Strand liegen überall Schildkröteneierschalen.

Nachdem wir hier etwas gegessen haben, holte uns ein Boot am Schildkrötenstrand ab.

Wir buchten nämlich vor Betreten des Nationalparks ein Boot, dass uns hier zu einer bestimmten Zeit abholen und zum Monkey Beach bringen sollte. Das komplette Boot kostete 100 Ringgit und bietet für 10 Personen platz. Wir waren schon mal zu 4. bei der Buchung und suchten dann noch mehr Leute am Turtle Beach, die mit unserem Boot mitfahren wollten. Damit sinkt logischerweise der Preis.

Am Monkey Beach angekommen aßen wir erst einmal etwas.

Doch das gestaltet sich nicht so einfach wie man denkt. Denn überall hüpfen Affen herum und wollen das Essen der Touristen klauen.

Doch mit einem Stock in der Hand kann man ihnen etwas Angst einjagen und sie lassen einen in Ruhe (ACHTUNG: die Affen nicht mit dem Stock schlagen! Er dient nur dazu die Affen im Notfall einzuschüchtern!) Danach ging es noch etwas ins Wasser, da hier die Quallen durch Netze abgehalten werden. Gegen 16 Uhr holte uns unser Boot wieder wie vereinbar ab und wir fuhren zurück zum Informationspunkt, zu unseren Rollern.

Auf dem Heimweg ging es vorbei an der schwimmenden Moschee, welche im Meer auf Stelzen gebaut wurde. Bei uns war aber der Wasserstand zu niedrig, sodass es nur wie eine Moschee auf Stelzen aussah ?.

In Georgetown fuhren wir nochmal zum Chew Jeti was so gesehen wie ein kleines Dorf auf Stelzen im Meer ist. Die dort ansässigen Holzhäuschen verkaufen Souvenirs jeglicher Art und beherbergen ein paar Restaurants. Am Ende des Stegs durch die Häuser hat man nochmal eine wunderschöne Aussicht auf das Meer.

Damit endete auch unsere Zeit in Georgetown, denn am nächsten Morgen wurden wir früh 7:30 Uhr schon wieder abgeholt, um zu den Cameron Highlands zu fahren. Was wir hier alles erlebten steht dann im nächsten Blog ?.

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