Anda

Anda liegt ganz im Osten von Bohol. Es ist ein kleines Örtchen, in welchem noch jeder jeden kennt. Wir kamen aus Carmen, ebenfalls einer Stadt auf Bohol, hier her. In Carmen nahmen wir einen Bus, stiegen 1 Mal um und fuhren das letzte Stück mit einem Shared-Tricycle. Anda ist kein sonderlich großer Ort und so fuhr uns der Tricyclefahrer direkt bis vor die Haustür unseres Homestays. Wir übernachteten in Jingtong´s Homestay und waren überwältigt! Wir hatten die ganze Unterkunft nur für uns, es war kein anderer Gast da und wir waren direkt am Strand. Unser täglicher Weg in den Ort, zum Essen, Spazieren oder sonstigem führte immer direkt über den Strand. Wir schliefen nur 15 Meter vom Wasser entfernt und konnten beim Einschlafen dem Wellenrauschen lauschen. Doch wir waren nicht alleine, weil kein anderer die Unterkunft mag, sondern weil gerade Nebensaison war. Das war ganz gut für uns, denn neben uns waren nur etwa 10 andere Touristen in der Stadt unterwegs und der Strand war so schön leer. Wer auch nach Anda möchte, kann diese Liste aller Unterkünfte in Anda zur Hilfe nehmen, denn die meisten stehen in keinen Buchungsportalen. Die Preise sind zur Orientierung, da sie vom Jahr 2017 und ggf. etwas angestiegen sind (oft sind sie aber gleich).

Wir verbrachten 3 Tage in Anda und waren fast nur am genießen und faullenzen. Aber mal ganz ehrlich, bei so einer Aussicht will man ja auch gar nicht weg! Da hat man den Himmel auf Erden ja genau vor der Haustür ? .

Doch ab und an haben wir auch mal einen Strandspaziergang gemacht, sind lecker philippinisch im Market essen gegangen (zu unschlagbaren Preisen von 1 bis 2 € p. P.) oder sind einfach nur durch den Ort gelaufen und haben den Einwohnern beim Basketball, Tennis oder Tanzen zugeschaut. Karaoke wurde natürlich auch im ganzen Ort gesungen, sodass wir es gut hören konnten.

Gern beobachteten wir auch das Treiben am Strand bei Ebbe. Dann war der Strand so weitläufig, dass einige Dorfbewohner durch die Pfützen gewatschelt sind und kleine Muscheln, Schnecken und Krebse zum Essen gesucht haben.

Doch an einem Tag haben wir uns auch etwas weiter weg von unserem Homestay getraut und sind zu dem Cabagnow Cave Pool. Hier her sind wir ganz entspannt am Strand lang gelaufen und waren mit Hin- und Rückweg sowie Plantschen im Pool einen halben Tag beschäftigt.

Auf unserem Weg am Strand entlang konnten wir einige schöne Dinge entdecken. Ein etwa 20 cm großer Seestern war dabei, ein paar schöne kleine Boote konnten wir begutachten, ein paar durch die Strömung in den Stein gepresste Muscheln und vieles mehr.

Der Strand war wunderschöner Pulverstrand und wir konnten viele schöne Muscheln sammeln. Unser Weg führte dann etwas weg von Strand, durch einen dicht bewachsenen Weg, hin zu einem riesigen Loch im Erdboden.

Erst schauten wir etwas komisch als wir die Fläche mit dem Loch im Boden sahen. So einladend sah es nicht auf den ersten Blick aus.

Doch als wir näher heran traten, sahen wir das wunderschöne blaue Wasser in der natürlichen Höhle im Erdboden. Das Wasser war so klar und wir konnten die etwa 10 Meter bis auf den Erdboden schauen. Denn 5 m war das Wasser von der Oberfläche entfernt und 5 m war es nochmal tief. Wir planschten etwas, posierten im Wasser und ja, natürlich sind wir auch beide die 5 m herunter ins Wasser gesprungen. Das hat schon ein bisschen Überwindung gekostet ? .

Nach der tollen Abkühlung liefen wir dann auch zurück durch das Örtchen Anda, um zum Homestay zu gelangen. Das war so unser größter Ausflug in Anda, aber die 3 Tage waren wunderschön mit Entspannung pur!

 

PS.: Achtung! Wer auf die Insel Bohol reist, hat nur 3 Möglichkeiten sich Geld am Automaten zu beschaffen:

1)      In Tagbilaran

2)      In Tubigon

3)      In Anda

Verlassen kann man sich aber nur auf die Automaten in Tagbilaran. In Anda z. B. war kein Geld mehr im Automaten und es dauerte 2 Tage bis er wieder befüllt wurde. In allen anderen Städten kann man nur Geld tauschen, manchmal zu guten, manchmal zu schlechten Kursen. Der PALAWAN Shop in Carmen hat uns in der Not einen guten Kurs geboten.

 <- vorheriger Beitrag Carmen – Chocolate Hills nächster Beitrag Siargao ->

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.