Sukhothai

Nach einer entspannten Busfahrt kamen wir fr├╝h in Sukhothai an und hatten nur 20 Meter bis zu unserem Hostel. Das kam uns sehr recht, denn Lust zu laufen hatten wir eh keine ­čśë . An unserem Anreisetag passierte auch nicht viel. Wir schliefen etwas in den H├Ąngematten auf dem Rooftop und schauten was wir alles in Sukhothai unternehmen wollten. Ebenso schauten wir gegen Abend nochmal in die Stadt Neu-Sukhothai, welche aber nicht ganz so attraktiv ist. Zwar kann man an den Stra├čenst├Ąnden lecker essen gehen, aber das wars dann auch schon in dem Stadtteil. Aber das war absolut nicht schlimm, denn wir waren ja eh mehr neugierig, was Alt-Sukhothai zu bieten hatte. Aber das stand erst am n├Ąchsten Tag auf unserem Plan.

 

Da war er also, unser zweiter Tag in Sukhothai, der Tag, an dem wir die alten Stadtreste und Pagoden der ehemaligen Hauptstadt des Landes betrachten wollten. Hier in Alt-Sukothai stehen Mauerreste aus dem 13.-16. Jhr., welche mehr als nur beeindruckend wirken. Ich selbst bin ja nicht so ein Fan von „Steinresten“, aber was hier noch nach so vielen hunderten von Jahren ├╝brig ist und was die Menschen damals ohne die ganze Technik, die wir heutzutage haben, bauen konnten, ist wirklich der Wahnsinn! Alt-Sukothai ist aufzuteilen in einen gro├čen Stadtkern und 4 au├čenliegende Randgebiete. F├╝r den westlichen, n├Ârdlichen und mittleren Bereich muss man je 100 Baht p. P. als Eintritt l├Âhnen. Wir fuhren alle Teile ab und starteten im Osten. Der ├Âstliche Abschnitt ist klein und man sieht die Pagoden auch schon gut von der Hauptstra├če aus. Wir fuhren hier nur auf der Hauptstra├če an den Gem├Ąuern vorbei und schlugen den Weg in Richtung S├╝den ein. Der sehenswerteste Tempel hier in diesem Bereich ist der Wat Chetuphon. Denn hier ist Buddha in den vier Erscheinungen sitzend, stehend, liegend und gehen zu vernehmen.

Nach diesem Viertel ging es f├╝r uns weiter in das westliche Viertel. Hier musste man die ersten 100 Baht p. P. zahlen. Diese Tempel und Pagoden hier liegen fast alle etwas erhoben auf dem Berg. F├╝r die Besichtigung mussten wir nun also ein bisschen wandern. Der Wat Saphan Hin gefiel uns hier am bestens. Hier konnten wir eine wahnsinnig gro├če Buddhastatue betrachten, hoch oben auf dem Berg.

Irgendwie machte es uns ganz sch├Ân gl├╝cklich hier oben zu stehen, direkt neben der Statue. Nach einem kleinen Plausch mit andern Touristen fuhren wir weiter in den n├Ârdlichen Abschnitt, wo die zweiten 100 Baht zu entrichten sind. Hier sitzt einer der bekanntesten Buddhas Sukhothais.

Er ist wahnsinnig gro├č und wirkt auf einen fast schon m├Ąchtig. Befl├╝gelt von diesen Eindr├╝cken wollten wir nun noch den inneren Ring Alt-Sukhothais betrachten. Hier gilt es dann noch einmal 100 Baht zu bezahlen. Der innere Ring ist dann wirklich der impossanteste Abschnitt. Hier sind sch├Ân in einem Park arrangiert mehrere alte Tempel vereint, welche alle auf ihre Weise beeindrucken.

Wer nicht so viel Zeit hat, sollte auf jeden Fall den mittleren Teil besichtigen.

Wir konnten ├╝brigens alle Teile ganz entspannt mit dem Motorrad erkunden, und nur f├╝r den mittleren Teil mussten wir ein bisschen laufen, was aber nur etwa 500 x 1000 Meter waren. Damit hatten wir den Sukhothai Historical Park komplett besichtigt, waren mittlerweile 8 Stunden unterwegs und hatten riesigen Hunger. Unser Tag ging also zu Ende und es standen nur noch Essen und Bett auf dem Tagesplan.

Unser dritter Tag in der Stadt Sukhothai war ein Faullenzertag. Wir blieben die ganze Zeit im Hostel und recherchierten etwas und ruhten uns aus. Unser Gehirn brauchte mal etwas Ruhe und wir wollten auch endlich mal wider ein paar Videos und Berichte f├╝r euch fertig machen ­čśë .

 

Am letzten Tag in Sukhothai wollten wir in den etwas n├Ârdlich gelegenen Si Satchanalai Historical Park.

Der Ausflug hatte sich f├╝r uns mehr als nur gelohnt. Auch hier gibt es wieder einen zu bezahlenden Bereich (100 Baht p. P.) und einen kostenlosen Teil.

Der zu bezahlende Bereich bietet gro├če Tempelanlagen, oder besser was davon noch ├╝brig ist und eine gro├če Parkanlage umfasst das ganze Areal.

Hier l├Ąsst es sich wunderbar spazieren, auf die Anlagen klettern und alles besichtigen. Unser Highlght folgte aber erst noch in der kostenfreien Tempelanlage Wat Phra Si Ratanamahathat. Denn hier konnten wir so weit auf die Pagoden hoch steigen, dass wir sogar in die Pagoden rein konnten.

Doch Bilder sagen mehr als tausend Worte.

Und noch mehr sagen bekanntlich Filme, also haben wir hier unseren Tag im Si Satchanalai Historical Park als kleines Video auf YouTube aufbereitet. Also schaut mal rein und seht selbst, was uns hier erwartete. Denn damit endete auch unser letzter Tag in Sukhothai und damit auch abgesehen vom Abreisetag unser letzter Tag in Thailand ;( .

 

Schade Thailand, wir werden dich vermissen!

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