Aitutaki

Von Rarotonga starteten wir mit einem kleinen Flugzeug, um nach Aitutaki zu gelangen.

Wir waren 13 Passagiere und 2 Piloten.

1 Platz war noch frei, ansonsten war alles belegt. In unserem kleinen Flugzeug gab es nicht wie in den großen Fliegern eine Stewardess, ein Klo oder ein Getränkewagen. Nein, für rund 450 NZD bekamen wir nichts von alle dem, außer – und das machte alles perfekt – einen wundervollen Blick auf die Insel Aitutaki.

1 Stunde Flug hatten wir hinter uns, als wir dieses tolle Fleckchen Erde zu Gesicht bekamen. Nicht nur wir sondern auch alle anderen Passagiere im Flugzeug waren aufgeregt, jeder wollte das schönste Bild der Insel erhaschen (die besten Plätze für tolle Bilder sind übrigens gleich vorne in der 1. Reihe hinter den Piloten) und jeder hoffte, dass das schöne Wetter beständig bleibt.

Denn im Gegensatz zu den Urlaubsbildern, die jeder im Kopf hat, mit Sonne pur, gibt es hier auf den Südseeinseln auch recht viel Regen. Doch wir nehmen das Wetter so wie es kommt, wir sind voller Freude gepackt.

Am Flughafen der kleinen Insel gelandet wurden wir auch sogleich von unserer Gastgeberin begrüßt. Klassisch mit 2 wundervollen Blumenketten und einem breiten Lachen stand sie vor uns.

Wir hatten unsere Unterkunft in Tom´s Cottage gebucht, wobei die günstigsten Zimmer derzeit 48 NZD pro Nacht für ein Doppelzimmer kosten (Tel.nr: 68231051). Der Flughafentransport kostet hier pro Person immer um die 10 NZD pro Person und beträgt im Durchschnitt nur 5 km. Denn die Insel ist nicht so groß, gerade einmal 18 km^2 misst sie. Unsere Gastgeberin Tareta fuhr uns durch den Ort und gab uns dabei gleich eine kleine Rundführung: „Hier haben wir die Feuerwehr, dies ist der Bäcker, hier gibt es Motorräder, da könnt ihr Donnerstags die einzige kostenlose Show auf der Insel erleben, die Feuershow, hier gibt es lecker Obst und dort ist die Schule.“ So oder so ähnlich wurden wir herumgeführt, es war traumhaft! Die Insel besteht zwar aus mehreren kleinen Dörfern, aber für uns war hier alles ein kleines Dorf 😀 . Es ist wirklich so idyllisch! Angekommen an unserer Unterkunft bekamen wir eine kleine Grundstücksbegehung, es ist der Wahnsinn was bei den Leuten hier mal eben im Garten wächst. Da sind Kokosnüsse, dort Passionsfrüchte, um die Ecke gibt es Zitronen und 2 Meter weiter wundervolle Blumen.

Mandarinen, Sternenfrüchte, Mangos und Dragonfruits sind auch keine Seltenheit.

Ein was ganz besonderes gibt es hier noch, nämlich die Indian Mulberry.

Diese werden wenn sie ganz weich und weiß sind aufgesammelt, gewaschen und dann in Tonnen luftdicht verschlossen.

Die Früchte faulen dann regelrecht vor sich hin und der Saft entsteht. Die Fässer voller Saft werden dann nach Neuseeland verschifft, wofür es 70 neuseeländische Cent pro Kilo gibt. In Neuseeland wird der Saft dann zu Tabletten, Cremes und anderen Pharmazeutischen- und Beautyprodukten verarbeitet und zu horrenden Preisen verkauft. Unsere Unterkunft lag auch hier wieder direkt am Wasser. Wir sind fast ins Meer gefallen wenn wir auf unserer Terrasse saßen und frühstückten. Es war Urlaub pur!

Wir genossen noch einen wundervollen Sonnenuntergang am Strand und als Highlight begann es auch noch zu blitzen.

Eigentlich ist das ja nicht so toll, da sich ein Gewitter nähert, aber zum Fotografieren ist es der Wahnsinn!

Die Sterne waren etwas später zu sehen, der Himmel war durch die Blitze hell erleuchtet, alles schimmerte in einem Blau-Lila-Ton und es herrschte absolute Ruhe. Wir beobachteten noch ein paar zurückkommende Angler, hatten ein nettes Gespräch mit ihnen und plötzlich fing es an wie aus Eimern zu regnen. Von jetzt auf gleich veränderte sich das Wetter, es kam kein leichter Nieselregen, es floss gleich wie aus Löchern aus dem Himmel heraus. Wir flüchteten in unser Strandhaus und bereiteten uns für den morgigen Tag vor.

 

Der Wecker klingelte 6:30 Uhr, aber wir waren durch den Hahn gleich neben unserem Häuschen sowieso schon lange wach. Wir machten uns fertig und holten voller Elan unseren Roller. Dank unseres Gutscheins auf der Karte von Aitutaki (welche wir am Flughafen fanden) bezahlten wir auch nur 18 NZD für 24 Stunden bei Aquila Rentals. Das waren ja schon fast wieder angemessene Preise hier. Wir mussten nur nochmal schnell bei der Polizei vorbei, denn Philipps internationaler Führerschein wird nur auf Rarotonga akzeptiert, auf dem Rest der Cook Inseln nicht. So muss jeder Tourist der hier Moped fahren möchte zur Polizei, seinen Führerschein vorzeigen und wenn er die Erlaubnis hat ein Motorrad zu fahren bekommt er für 2,5 NZD einen Cook Island Führerschein ausgestellt.

Wer aber noch kein Motorrad laut Führerschein fahren darf, der muss eine Runde um das Dorfkreisel fahren, zeigen dass er mit dem 2-Rad klar kommt und bekommt ebenso für 2,5 NZD seinen Führerschein 😉 . Das läuft hier recht einfach und ist laut Polizist der schnellste und günstigste Führerschein den man bekommen kann auf der Welt. Mit unserem Motorroller machten wir nun die Insel unsicher.

Zuerst fuhren wir auf den Piraki Lookout. Dies ist zwar nicht der höchste, aber wahrscheinlich der beliebteste Lookout der Insel.

Zu Fuß ist man zwar auch schnell hier oben, aber mit dem Roller ist es doch entspannter. Denn von hier aus konnten wir ganz easy mit dem Roller auf dem Berg entlang fahren und hinüber zum Maungapu kommen. Dies ist mit 124 m die höchste Spitze der Insel.

Danach sind wir den Berg hinunter in Richtung Flughafen gefahren. Hier begegneten uns schon die ersten Tellergroßen Krebse und Mandarinen konnten wir uns auch direkt vom Baum pflücken.

Weiter ging es zu einem Badestrand direkt neben dem Flughafen. Hier begegneten uns auch ein paar bunte Fische, aber da es bewölkt war, war es auch gar nicht so warm. Wir fuhren nochmal hin zum Golfclub und dann ging es erst einmal zurück zu unserer Unterkunft zum Mittag essen. Nach einem kleinen Snack fuhren wir zu dem Dorfplatz und den Hafen, also wohl eher der Bootsanlegestelle 😉 . Mittlerweile überraschte uns auch die Sonne mit ihren schönsten Strahlen, es war herrlich! Das Wasser leuchtete knall blau, der Strand glitzerte und die Palmen wedelten im Wind. Unser Weg führte kurz zur Touristeninfo und dann vorbei an der Polizeistation und der Justizanstalt (beides zusammen umfasst die Größe eines Einfamilienhauses) hin zu der anderen Seite der Insel, in den Ort Vaipae.

Touristeninfo (misepa.isamaela@cookislands.gov.ck / www.kiaorana.cookislands.travel)

Polizei und Justiz

Post, Handyladen und Bank

Kirche

 

Von da aus fuhren wir im Uhrzeigersinn die Inselspitze ab, es war ein Traum! Hier unten im Süden stehen kaum Häuser, alles ist grün, Palmen ragen in das Wasser und das Wasser selbst und der Himmel waren wunderbar knallblau.

Natürlich ließen wir uns ein paar Spots als Fotoshooting nicht entgehen, der Ort hat nur so nach Fotos gerufen (siehe Titelbild) 😉.

Einzig und allein mit dem Mücken mussten wir uns hier herumquälen, das war nicht ganz so angenehm. Unser Weg führte zurück in den Hauptort, vorbei an der Post, den Banken, der Polizei hin zur Wasserauffüllstation. Trinkwasser gibt es hier nämlich nur aus 1 Hahn, aber das macht gar nichts, zum Kochen reicht das aus der Leitung und zum Trinken muss man eben hier seine Flaschen auffüllen. Wir fuhren noch einmal über die Insel, trafen ein paar neue Freunde und genossen das unbeschwerte Leben der Inselbewohner. Meine neue Freundin ist die 5-jährige Tiana und ihre schüchterne Freundin Katia. Wir haben auch ein Foto gemacht und unser Fotograf war übrigens nicht nur Philipp sondern er bekam Hilfe von einem kleinen Junge aus dem Dorf. Die Kinder trafen wir beim Drachen steigen, als ihr Drache auf dem Hausdach hängen blieb. Drachen steigen lassen ist hier übrigens sehr besonders beliebt bei den Kindern, wir haben allein an diesem Tag 4 Drachen in der Luft und auf dem Boden gesehen. Schließlich ging es zurück zu unserer Unterkunft. Doch nicht für all zu lange, denn wir fuhren gegen 19:00 Uhr nochmal in der Turnhalle von Amuri vorbei, hier fand heute eine Veranstaltung zur Bürgermeisterwahl statt.

Obwohl wir kaum etwas verstanden (die amtierenden Bürgermeister sprachen hauptsächlich Maori), war es eine fesselnde Vorstellung! Jeder Amtierende sprach seine Rede und zwischendrinne wurde immer traditionelle Musik gespielt, die Frauen aus dem Publikum sprangen auf und tanzten, es war absolut keine trockene Veranstaltung so wie wir es aus Deutschland kennen. Es war mehr als nur unterhaltsam und man konnte fühlen wie die Tradition und Kultur noch in den Köpfen der Anwesenden herum schwirrt und zelebriert wird. Danach wurde es um 20:30 Uhr noch traditioneller, wir erlebten eine Feuershow in dem Amuri Guest House. Hier waren ganz junge und schon etwas ältere Tänzer aus dem Dorf anwesend und gaben ihre kulturellen Tänze zum Besten.

Die Hüften wurden geschüttelt, die Feuerkreisel gedreht und die Bastrücke geschwungen. Es war so genial!

Die Trommeln gaben den Takt vor, natürlich war alles live. Die Tänzer und Musiker waren stolz und man konnte es richtig fühlen. Sie genossen es ihre Tänze vorzuführen und uns eine tolle Show zu bieten. Nach dem ganzen Spektakel waren wir beeindruckt und geflashed von dem ganzen Tag. Es war so toll, abwechslungsreich, idyllisch, interessant, rhythmisch, einfach toll! Geschafft fielen wir ins Bett und sammelten Energie, denn schon am nächsten Tag ging es weiter mit unserer Entdeckungstour.

 

Für uns stand heute die berühmte Lagoon Cruise auf dem Plan. Es gibt auf der kleinen Inseln Aitutaki bereits verschiedene Anbieter, die diese Tour machen. 1 großes Boot fährt 3 Inseln an für 93 NZD und die restlichen etwa 5 Unternehmen fahren 5 Inseln an für 125 NZD p. P. . Bei dem einen Anbieter hat man ein Glasbodenboot, bei dem anderen geht man öfter schnorcheln und bei dem nächsten verweilt man länger auf den einzelnen Inseln. Wir entschieden uns für den Anbieter Teking, weil der bei gutem Wetter angeblich 7 Inseln statt 5 anfährt, aber das war trotz gutem Wetter nicht der Fall. Also wer hier her kommt, davon bitte nicht blenden lassen, aber wer gerne viel von der Unterwasserwelt sehen möchte, ist bei Teking dennoch goldrichtig. Denn mit diesem Anbieter fuhren wir 3 ganz tolle Tauspotts an.

Bei manchen Touranbietern gibt es auch Coupons, wir hatten einen in Höhe von 5 NZD, welchen wir auf der ausliegenden Karte von Aitutaki am Flughafen fanden. Kurz nach 9:00 Uhr wurden wir also von unserer Unterkunft abgeholt und dann ging es direkt zu unserer Bootsanlegestelle. Ausgestattet mit Schnorchel, Taucherbrille und Flossen ging es aufs Boot, wir waren schon gespannt was uns erwarten würde. Das Wetter war perfekt, es regnete nicht und die Sonne schien sogar 😉 .

Wir fuhren mit Highspeed über das Wasser, immer schön im Zickzack an den Korallen vorbei, denn die stechen schon ganz schön nahe aus dem Wasser. Nach ca. 15 Minuten waren wir auch schon an unserem 1. Schnorchelspott, ich glaube der wird mir immer in Erinnerung bleiben! Bevor wir ins Wasser konnten, bekamen wir eine Einweisung. Dieser Platz hier ist nicht ganz ungefährlich, es schwimmen ein paar riesen große Giant Trevallis herum, welche bei faschen Bewegungen oder glitzernden Sachen auch gern mal zubeißen. Die Fische hier an diesem Platz wurden seit Jahren angefüttert. Und nun kommen schon seit eh und je 7 große, etwa 1 – 1,5 Meter große Fische angeschwommen. Ins Wasser zu gehen war gar nicht so ohne, wir brauchten schon etwas Überwindung. Die schwarzen Riesen kreisten um uns herum wenn wir ins Wasser wollten, es war als ob sie nur auf uns als Beute lauerten. Selbst Philipp hatte etwas Respekt 😉 . Doch als wir dann im Wasser waren und etwas von dem Boot weg schwommen ließen uns auch die Fische in Ruhe, nur ab und am kamen sie mal direkt in Kopfhöhe auf uns zu geschwommen und weichten dann kurz vorher aus. Es war etwas unheimlich muss ich schon sagen 😀 . Ansonsten bekamen wir auch viele andere tolle aber viel kleinere Aquariumfische zu Gesicht, welche in allen Farben schimmerten. Ein paar Korallen erblickten wir auch, es war wirklich toll! Und eine Sichtweite von 50 Metern ist hier natürlich ganz selbstverständlich 😉 .

Als große Überraschung sahen wir auch ein Schiffsfrack, das Wreck of Alexander zu sehen. Wir konnten um das Frack herum tauchen, die sich darin versteckenden Fische beobachten und sehen was aus dem alten Schiff geworden ist. Es ist schon Wahnsinn was da in der Tiefe herumlag. Nach unserem 1. Schnorchelspott fuhren wir gleich zu unserem nächsten Punkt. Hier konnten wir ganz entspannt im Wasser schwimmen. Hier gab es keine großen Fische, welche uns Angst einjagten 😀 . Hier gab es unzählige an riesen großen Muscheln. Eine war etwa 80 – 100 cm groß, es sah gewaltig aus! Und das Besondere ist auch noch, dass die Muscheln noch am Leben sind. In der harten Schale leben glitschige riesige Weichtiere in vielen bunten Farben. Hier konnten wir auch sehen, wie Korallenriffe wieder aufgebaut und geschützt werden. Auch an diesem Platz hatten wir wieder viel Zeit um die ganzen tollen Tiere zu sichten. Danach gab es erst einmal Mittag. Wir steuerten unsere erste Insel, die Honeymoon Insel an.

Diese Insel heißt so, seitdem die ersten beiden Hochzeiten hier durchgeführt wurden. Die Heiratenden haben gefragt wie die Insel heißt und der Bürgermeister von Aitutaki meinte es ist nur ein Ableger der Insel Maina und diese Insel habe keinen bestimmten Namen. Gern aber würde er sie Honeymoon Island nennen. Tja und seitdem hat die Insel ihren Namen.

Danach ging es auf die nebenan liegende Insel Maina. Hier hatten wir dann ausgiebig traditionelles Mittag, angerichtet in wundervollen riesigen Muscheln. Es war Urlaubsfeeling pur! Es gab gegrillten Tunfisch, Hühnchen, Banane und Breadfruit, verschiedene Salate und einiges an Obst.

Wir hatten noch etwas Zeit für Fotos und dann ging es auch schon weiter.

Unser 3. Und damit letzter Schnorchelgang stand an. Hier besuchten wir eine riesige Korallenlandschaft namens Purple Corals. Es waren Felsen an Korallen! Gewaltige Massen waren das, so etwas haben wir bisher noch nicht gesehen!

Doch leider war letztes Jahr der Wasserstand recht niedrig und dadurch schauten die Korallen tagelang aus dem Wasser. Dadurch bekamen sie eine Art Sonnenbrand, weshalb sie leider ihre lila Farbe zum Großteil verloren haben. Doch langsam können sich die Korallen erholen und über Jahre hinweg wieder Farbe aufbauen.

Nach unseren Tauchgängen stand dann noch die berühmte Insel überhaupt auf dem Plan. Wir fuhren auf One Foot Island. Die Insel ist besonders durch ihre Namensgeschichte bekannt und wenn man hier her kommt, bekommt man sogar einen eigenen Stempel im Reisepass. Direkt nebenan gibt es noch eine wundervolle Sandbank. Wir wurden auf der Sandbank herausgelassen und konnten 400 Meter durch das flache Wasser bis zur One Foot Island laufen.

Knapp 20 Minuten brauchten wir für 400 Meter durch das Wasser! Danach erkundeten wir noch etwas die Insel und dann ging es auch schon los.

Wir fuhren zu unserer letzten Insel, Akaiami. Hier machten wir aber nur einen kurzen Halt und schauten uns die Insel vom Boot aus an. Danach steuerten wir wider unsere Hauptinsel Aitutaki an. 15:00 Uhr erreichten wir unsere Bootsanlegestelle und das Shuttle fuhr uns zu unserer Unterkunft. Es war ein toller Trip mit vielen schönen Insel, wunderbar blauem Wasser und tollen Fischen sowie Korallen! Wir waren beeindruckt und erschöpft fielen wir am Abend in unser Bett.

 

Unsere Tage in Aitutaki waren damit auch schon vorbei. Wir haben in 2 vollen und 1 halben Tag fast jeden Punkt der Hauptinsel erkundet und die kleinen Inseln und das Wasser des Atolls ebenso besucht. Ein Ausflug nach Aitutaki lohnt sich in jedem Fall und es hat seinen ganz eigenen liebenswerten Charme. Aitutaki ist in jedem Fall viel schöner als Rarotnga, denn der Tourismus ist hier noch nicht ganz so sehr ausgeprägt und die Menschen gehen noch mehr ihrem gewohnten Alltag nach. In Rarotonga ist es schon alles schnelllebiger, es geht mehr ums Geschäft und die Traditionen sind für Touristen nicht mehr so eindeutig wahrzunehmen. Wir hoffen Aitutaki kann sich seine Lebensfreude bewahren und wird durch die ganzen Urlauber nicht auch so bussy und verbissen wie Rarotonga.

 

Man kann von Rarotonga aus Tagesausflüge nach Aitutaki machen. Da fliegt man gegen 7:00 Uhr los, kommt kurz vor 8:00 Uhr an, fährt dann zu dem Bootsanlegepunkt, fährt mit dem Boot welches 3 Inseln anfährt die 3 Inseln ab (u.a. One Foot Island), hat ein Mittagessen auf dem Boot und fliegt dann gegen späten Nachmittag/ Abend wieder nach Rarotonga zurück. Das ganze kostet etwa 450 – 500 NZD und ist echt ein toller Tag! Wir kamen mit unserem Ausflug viel teurer, denn bei uns hat allein der Flug schon etwa 450 NZD p. P. hin und zurück gekostet (Rorotonga-Aitutaki). Die Tour dann nochmal 125 NZD p. P. und die Unterkunft 3*24 NZD p. P. . Hinzu kommt noch der Hotelshuttle von 10 NZD p. P. und Lebensmittel. Ebenso einen Roller für 18 NZD, einen Führerschein für 2,5 NZD und Spritkosten i. H. v. 6 NZD. Doch wir haben dafür auch die wunderschöne Hauptinsel gesehen, die Menschen kennengelernt, die Strände besucht und einfach den Alltag miterlebt. Wer wenig Zeit hat kann so einen Tagesausflug auf jeden Fall einplanen. Wer viel Zeit hat kann auch erst einmal nur den Flug nach Rarotonga buchen und versuchen kurzfristig einen Flug nach Aitutaki zu erwischen, denn die kosten am Flughafen in Rarotonga nur 128 NZD für eine Strecke. Oft sind die Flüge aber ausgebucht und man muss Glück haben noch kurzfristig etwas zu bekommen. Wir sind mit unserer Wahl, länger in Aitutaki als nur für einen Tagestrip zu bleiben, voll und ganz zu frieden und würden dies auch so weiterempfehlen. Es fehlt einfach irgendetwas wenn man sonst die Hauptinsel nicht sieht. Wer noch etwas weniger Tourismus mag, ist gerade noch in Aitutaki richtig, aber in ein paar Jahren sieht es hier wahrscheinlich laut Aussagen vieler Einheimischer anders aus. Also sollte man vielleicht doch schon mal schauen welche Inseln es noch so von den Cook Inseln gibt, welche noch nicht so touristisch ausgebaut sind und diese dann eher ansteuern. Dies als kleinen Tipp von uns, aber in die Glaskugel können wir leider auch nicht schauen 😉 .

 

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