Moorea

Nach unserem 10 min Flug von Tahiti landeten wir in Moorea. Warum wir für diese kurze Strecke das Flugzeug und nicht die Fähre genommen haben? Ganz einfach! Wir htten den Island Pass gebucht. Damit konnten wir die 5 Inseln Moorea, Bora Bora, Raiatea, Huahine und Maupiti von Tahiti aus anfliegen und mussten für alle Flüge nur 405 € pP zahlen. Das ist unbeschreiblich günstig, wenn man bedenkt allein der Flug von Tahiti nach Bora Bora kostet in der Regel 250 €. Und deshalb nahmen wir das Flugzeug anstatt die Fähre, denn die Fährentickets hätten wir noch extra zahlen müssen und der Flug war schon inklusive.

 

In Moorea angekommen liefen wir nur 5 min, wenn nicht sogar weniger, um bei unserer Gastgeberin Tehei anzukommen.

Wir buchten unsere Unterkunft wieder bei Airbnb, für uns ist das hier auf den Inseln eine tolle Möglichkeit zu guten Preisen tolle Unterkünfte zu bekommen (ca. 40-50 € pro Nacht für uns beide). Tehei war so herzlich zu uns! Wir waren ihre ersten Gäste und fühlten uns mehr als willkommen! Wir erfuhren durch sie viel von dem Leben auf der Insel, der Kultur und ganz besonders interessant, über die Perlen von Französisch Polynesien. Ihre Familie hat eine Perlenfarm auf Manihi. Früher betrieben sie das Geschäft mehr als heute, denn es ist eine sehr sehr schwere Arbeit, verbunden mit viel Glück und Pech. Wir kennen uns jetzt mit dieser Art von Schmuck sehr gut aus, denn wir haben uns nicht nur viel von ihr erzählen lassen, wir haben auch viel in dem Geschäft Pearlescence erfahren. Denn hier haben wir uns auch noch ein paar Perlen gekauft 😉 . Unsere Unterkunft lag sehr praktisch an dem schönsten Strand von Moorea, den To´atea. Hier liegt auch das Sofitel Resort, welches einfach traumhaft aussah! Aber da eine Nacht in einem Bungalow über dem Wasser etwa 800 USD kostet, haben wir uns das leider nicht auf unserer Reise geleistet … 😉 .

Wir gingen an unserem Anreisetag noch etwas schnorcheln und nicht, dass ihr denkt das war langweilig, wir sahen unseren 1. Hai !!! Er war nur 20 m von Strand entfernt und schwamm ganz entspannt durch das Wasser. Ich hatte höllische Angst und flüchtete, Philipp schwamm ihm entgegen. Da flüchtete dann der Hai 😀 . Der Abend endete ganz entspannt und ruhig bei unserer Gastfamilie.

 

Am nächsten Tag nahmen wir uns erst einmal einen Motorroller. Das ist übrigens alles andere als einfach und alles andere als günstig. Auf der gesamten Insel gibt es 5 Verleiher, 3 hatten keine Roller mehr, 1 war auf der anderen Seite der Insel und wollte uns nicht den Roller vorbei bringen (hier ist das Bringen und Abholen immer inklusive) und der letzte hatte noch einen Roller, ist aber auch 500 XPF teurer als der auf der anderen Inselseite. Und ja, bei einem stattlichen Preis von 6000 XPF pro Tag (ca. 50 €) schaut man schon auf das Geld. Das ist immerhin fast der Preis für 2 Tage Camper in Australien und 10 Tage Motorroller in Südostasien! Ein Auto wäre nur 10 € teurer! Das teure sei übrigens die Versicherung, denn es soll so viele Unfälle mit Touristen geben, da sie oft auf die Natur statt auf die Straße schauen sollen. Naja was solls, wir sind nur einmal hier und da wird nicht am Roller gespart! Wir fuhren also zum Perlenladen unseres Vertrauens und suchten uns etwas Schmuck aus. Ich sage euch, das ist eine Wissenschaft! Bei dem Perlengeschäft gibt es so viel zu beachten! Die Form, die Oberfläche, der Glanz, die Größe, die Farbe, der Kern, die Verarbeitung usw. . Wir wurden bereits ordentlich von Tehei informiert und wussten nun auf was wir achten mussten. Es dauerte Ewigkeiten bis wir uns einig wurden was es wohl werden soll. Die Auswahl ist halt auch riesig! 14:30 Uhr waren wir dann auch fertig und konnten endlich die Insel unsicher machen. Unser 1. Stopp war das Lagoonarium, ein Ort an dem es viele Fische im Wasser gibt. Wir wollten aber heute lieber auf dem Land bleiben statt ins Wasser zu gehen und fuhren so weiter. Es schloss sich der Cascade Wasserfall an, doch an dem kamen wir nie an. Wir fuhren zwar recht weit den Weg zu dem Wasser hin, aber irgendwo bogen wir falsch ab, liefen Ewigkeiten durch den Busch und da wir nie ankamen liefen wir zurück. Von weitem sahen wir der Wasserfall führte zur Zeit eh nicht so viel Wasser und so war es nicht ganz so schlimm. Unser Weg führte weiter über die Südspitze der Insel, über den Westen hin zum Norden.

Unterwegs gab es ein paar Drohnenflüge, die Insel muss man sich einfach von oben anschauen!

Im Norden von Moorea liegt die wunderbare Opunuhu Bay, von welcher aus der Sonnenuntergang bezaubernd aussieht und nebenan liegt die etwas weniger besuchte aber genauso schöne Cook Bay. Wir holten uns im Supermarkt noch ein paar Leckereien für den Abend, auch hier waren die Preise sehr angenehm! Aber auf die Öffnungszeiten muss man achten, wir waren 18:00 Uhr die letzten Kunden. Unser Weg führte zurück zu dem Haus von Tehei, jetzt hieß es nur noch kochen und den Abend genießen.

 

Der nächste Morgen begann ganz entspannt, zumindest für mich :D. Denn Philipp versuchte den Sonnenaufgang über Tahiti einzufangen, aber leider war es zu wolkig.

Danach kroch er nochmal ins Bett, wir hatten heute keine Eile. Wir schafften unseren Roller weg, mussten noch ein paar Kleinigkeiten erledigen und quatschten nochmal viel mit unserer Gastgeberin Tehei. Wir durften von dem traditionellen Gericht roher Tunfisch in Cocos-Zitronensoße probieren und waren echt beeindruckt! Ich esse eigentlich gar keinen Fisch und Philipp eher selten. Aber es schmeckte uns echt sehr und dann auch noch roher Fisch! Aber anscheinend liegt es auch daran, dass der Fisch hier so frisch ist, das gibt es so leider nicht in Deutschland. Doch wir wollen nicht meckern, dafür gibt es bei uns Braten, Rouladen und Klöse 😉 .

 

Unser Flieger sollte 13:45 Uhr abheben, 12:55 Uhr verließen wir das Haus von Tehei und ihren beiden Mädchen. Wir verabschiedeten und herzlich und waren auch etwas traurig gehen zu müssen. Aber die nächste Insel wartete schon, es ging auf nach Bora Bora.

 

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